Basenfasten – oder warum gesunde Ernährung so wichtig ist…

Seit ca. 7 Jahren biete ich regelmäßig Basenfastenkurse an. Eigentlich müsste es meiner Meinung nach Basenschlemmen heißen. Fasten deutet immer auf einen Verzicht hin, aber in diesen 7 – 14 Tagen ernähren wir uns ausschließlich von Obst, Salat, Gemüse, Samen, Sprossen und ganz vielen Kräutern. Das ist ein wahrer Hochgenuss und kein Verzicht. Die Geschmacksknospen bekommen auf diese Art wieder die Möglichkeit, sich voll zu entfalten.

  • Was ist das Ziel vom Basenfasten?

Ziel vom Basenfasten ist es, überschüssige Säuren aus dem Körper zu verbannen. Durch eine rein basische Ernährung während dieser Zeit kommt es zu einer sogenannten Basenflut, was dazu führt, dass die Säuren im Körper neutralisiert und so ausgeschieden werden können. Wichtig ist hier eine ausreichende Zufuhr von Wasser (am besten Quellwasser) oder speziellen Kräutertees, damit diese sogenannten Schlacken, ausgeschieden werden können. Schnell merkt man dann, das kleine Zipperlein, wie z. B. Gelenkbeschwerden, besser werden. Die dort abgelagerten Säuren wurden ausgeschieden. Wir fühlen uns insgesamt wohler, vitaler, sind nicht mehr so müde. Der Körper hat mit der anstrengenden Verdauung von schwer bekömmlichen Lebensmitteln nichts mehr zu tun. Wir fühlen uns leicht. Und auch das ist ein Nebeneffekt des Basenfastens. Wir verlieren auch gleichzeitig ein paar Pfunde. Dies sollte jedoch nicht die Hauptrolle spielen, denn es wird langfristig immer so weiter gehen, wenn wir die Vorteile einer basenübeschüssigen Ernährung für uns erkennen und die eigene Ernährung nach dem Basenfasten auf basenüberschüssig umstellen.

  • Was ist eine basenüberschüssige Ernährung?

Bei der basenüberschüssigen Ernährung gehen wir nach der sogenannten 80/20 Regel vor. Diese wurde schon oft von Frau Sabine Wacker in ihren Büchern über das Basenfasten erläutert. Das heißt, wir essen 80 % basenüberschüssig und 20 % säurebildend. Auf einem Teller würde es so aussehen, dass wir 80 % Gemüse oder Salat auf dem Teller hätten und 20 % ein Stück Fisch oder Fleisch sein würde. Es geht also immer um die Devise, so viel Basenbildner wie möglich in unseren täglichen Speiseplan einzubauen. Nur so kann der Körper sich ein Leben lang von überschüssigen Säuren selbstständig befreien. Das ist das Ziel. Nur durch die Reduzierung von Säurebildnern entziehen wir bestimmten Krankheiten sozusagen den Boden. Viele Krankheiten entstehen durch übermäßigen Verzehr von Säurebildner, wie z. B. Fleisch, Fisch, Fertignahrung (mit allen darin enthalten Zusatzstoffen wie z. B. Farbstoffen, Konservierungsmitteln, Salz, Zucker usw.), Softdrinks (z.B. Cola), Alkohol, Weißmehl und Zucker.

Aber auch Milchprodukte sind Säurebildner. Und was sehen wir als erstes wenn wir in den Supermarkt gehen? Riesige Regale voll mit Milchprodukte in allen Variationen. Uns wird vorgegaukelt, Milch sei der Calciumlieferant Nr. 1. Wenn dem so wäre, warum ist dann die Osteoporose Rate gerade in Deutschland so hoch? Darüber kann man mal nachdenken.

  • Warum nun ein Basenfastenkurs?

Dieser Kurs lebt immer von seinen Teilnehmer*innen. Hier kann ich ganz individuell auf die Fragen eines Einzelnen eingehen und die Teilnehmer*innen können sich untereinander austauschen. Aber es geht noch um mehr. In meinen Kursen lernen wir Entspannungstechniken. Die sind im täglichen Leben total wichtig. Denn auch durch ein inneres Gleichgewicht können wir etwas zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Verhältnis beitragen. Wir sind dann nicht mehr so „sauer“. Was noch wichtig ist, um Säuren „loszuwerden“ ist der tägliche Spaziergang an der frischen Luft. Über eine tiefe Atmung draußen in der Natur, hat der Körper ebenfalls die Möglichkeit, Säuren „abzuatmen“. Und so geht es in meinen Kursen jeden Tag einmal für eine halbe Stunde bis Stunde nach draußen an die frische Luft.

Wir sehen, es gibt verschiedene Arten Säuren loszuwerden. Über die Atmung (tiefe Atmung an frischer Luft), über die Nieren (viel trinken), über den Darm (Darmreinigung und basische Lebensmittel) und über die Haut. Eine basische Körperpflege mit regelmäßigen Bürstenmassagen ist in dieser Zeit ebenfalls zu empfehlen. Genauso wie der tägliche Leberwickel. Die Leber als unser größtes Stoffwechsel-/Entgiftungsorgan benötigt in dieser Zeit ganz viel Aufmerksamkeit.

  • Sind Sie neugierig geworden?
  • Haben Sie Lust etwas an Ihrer Ernährung zu verändern?
  • Setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung.
  • Ich freue mich auf Sie!