Ohrkerzen

Überlieferungen von Anwendungen der Ohrkerzen sind von nord- und südamerikanischen Indianern, besonders von dem ältesten Pueblo-Stamm – den Hopis, aber auch von den Mayas und aus dem asiatischem Raum bekannt. Dort wurden Ohrkerzen in spirituellen Ritualen und zu Heilanwendungen eingesetzt. Hopi bedeutet übersetzt friedliche Menschen bzw. Volk des Friedens.

In der Naturheilkunde zählt die Ohrkerze zu den klassischen Ausleitungsverfahren. In Deutschland wird die Ohrkerze seit mehr als 20 Jahren in Praxen wieder angewendet.
Der physikalische Reiz wirkt auf das Trommelfell, den Mittelohrbereich sowie die Eustachische Röhre und dadurch auf das gesamte Kammersystem positiv ein. Die Wärme regt die Durchblutung an, intensiviert die Lymphzirkulation. Über die Lymphe werden Schlacken und andere Giftstoffe abtransportiert. Spontan kommt es oft zu einem als befreiend empfundenen Druckausgleich, einer freieren Nasenatmung und einem verbesserten Geruchsempfinden, selbst bei zuvor verstopfter Nase. Festes Cerumen (Ohrenschmalz) wird durch die Vibration angeregt und gelangt nach außen. Darüber hinaus werden Energiepunkte und Reflexzonen stimuliert.
Anwendungsgebiete:

  • Vitalisierung des Gehörgangs (bei Schwerhörigkeit)
  • Ausleitungs- und Lösungsmittel bei Nase, Hals-, Stirn- und Nebenhöhlenproblemen und allen Erkältungsfolgen
  • Ohrensausen und Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Ohrhygiene, löst Ohrenschmalz
  • entspannende Beruhigung bei Nervosität, Schlaflosigkeit und Stress